Raumakte
Wände, Öffnungen, Brüstung, Heizkörper, Anschlüsse und auffällige Vorsprünge in einer lesbaren Skizze bündeln.
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Zwischen Gleisdreieck, Südinnenstadt und Kruppwerke liegt kein einheitlicher Wohnungsbestand. Wir planen deshalb vom konkreten Raum aus: erst Nutzung und Maße, dann Küchenform, Ausstattung und Angebot.
Die Bochumer Innenstadt besteht aus Gleisdreieck, Südinnenstadt und Kruppwerke. Reine Wohnquartiere liegen nur kleinräumig dazwischen. Deshalb fragen wir nicht bloß nach einer City-Adresse, sondern nach Gebäude, Etage, Wohnform und tatsächlichem Küchenraum. Ein Apartment über einem Laden stellt andere Anforderungen an Lieferung und Stauraum als eine Wohnung in einem ruhigen Seitenbereich.
Seit den 1850er-Jahren veränderte das Industriewachstum die Stadt. Ab den 1860ern wurde in Richtung des damals neuen Bahnhofs mit vergleichsweise geradlinigen Straßen erweitert. Gleichzeitig entstand Stahlhausen planmäßig als Arbeiterwohnraum. Diese Geschichte belegt verschiedene Bauphasen, aber weder eine bestimmte Deckenhöhe noch einen einheitlichen Grundriss. Beides wird gemessen.

Wände, Öffnungen, Brüstung, Heizkörper, Anschlüsse und auffällige Vorsprünge in einer lesbaren Skizze bündeln.
Eingang, Flur, Treppe oder Aufzug und Wendepunkte prüfen, bevor lange Platten oder Hochschränke bestellt werden.
Kochrhythmus, Vorräte, Geräte und Essplatz gewichten, damit Stauraum nicht nur auf dem Papier entsteht.
Für die erste Runde reichen Wandlängen, Fotos und markierte Anschlüsse. Wir zeichnen mindestens zwei plausible Aufteilungen und prüfen Arbeitsweg, Türschwenk, Fenster, Heizkörper und erreichbaren Stauraum. Erst wenn eine Variante im Alltag überzeugt, folgen Front, Material und Geräteauswahl. So entscheidet nicht eine schöne Perspektive über einen unpassenden Grundriss.
Vor der Bestellung wird fachlich aufgemessen. Dabei werden auch Winkel, Sockel, Wandzustand und der Weg vom Hauseingang bis zum Küchenraum erfasst. Gerade in dichter genutzten Innenstadtlagen gehören Haltemöglichkeit, Treppe oder Aufzug und lange Bauteile in die Vorbereitung. Das Angebot trennt Möbel, Platte, Geräte, Lieferung, Montage und Anschlüsse, damit Änderungen nachvollziehbar bleiben.
Im 19. Jahrhundert entstanden nördlich des Kerns Stadtpark, Villenviertel und weitere Bebauung; um 1900 war fast das gesamte alte Stadtgebiet bebaut. Auch daraus folgt keine pauschale Altbauküche. Unsere Planung nutzt die historische Einordnung lediglich als Anlass für die richtigen Fragen und ersetzt sie anschließend durch Objektmaße.
Nein. Die belegte Entwicklung umfasst mehrere Teilräume und Bauphasen. Wir übernehmen keine Grundrissmerkmale aus dem Viertelnamen, sondern prüfen den konkreten Raum.
Fotos, grobe Wandmaße, Anschlusspositionen und Ihre wichtigsten Wünsche genügen für Varianten. Vor der Bestellung folgt immer ein bestätigtes Aufmaß.